Fensterbänke, die im Außenbereich von Fenster- und Fassadenelementen eingebaut werden, sind häufig aus Aluminiumprofilen, manchmal aus Naturstein oder in Ausnahmefällen auch aus Holz gefertigt. Dabei ist es wichtig, dass die Endstücke bei Aluminiumfensterbänken schlagregendicht sind. Ist dies nicht der Fall, oder ist mit anfallendem Kondensat unterhalb der Fensterbank zu rechnen, muss mit einer wannenförmig ausgebildeten Dichtfolie (z.B. TEROSON FO 3 SK1) eine zweite wasserdichte Ebene hergestellt werden. Die Folie wird am Unterbauprofil des Fensterelementes angeklebt und über die außen angebrachte Dämmschicht bis auf den Fassadenputz geführt. Die Dämmung wird so vor Durchfeuchtung geschützt.
Eine Verklebung der Folie TEROSON FO 3 SK1 mit Dichtstoffpaste auf der Vorderkante des Fassadenputzes ist empfehlenswert. Dadurch wird eine zusätzliche winddichte Ebene erstellt. Die Höhe der Wannenausbildung sollte, an der rechten und linken Seite der Fensterbank, unter der Oberkante der Fensterbank enden. Die seitliche Abdichtung zwischen Fensterbank und Fassadenputz muss mit entsprechenden Produkten (z. B. spritzbarer Dichtstoff) sorgfältig geplant und ausgeführt werden (056 I 057).
Bei Kondensatanfall ist eine zweite wasserführende Ebene herzustellen.